Einleitung

Herzlich willkommen bei den Informationen über die Pfeifenpatenschaften für die neue französisch-symphonische Orgel  der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke in der Pauluskirche Zehlendorf und der Barock-Orgel aus der Werkstatt des Orgelbaumeisters Rowan West.

Sie können hier Orgelpfeifen, für die Sie die Patenschaft übernehmen wollen, auswählen und die Patenschaft online erwerben. Dieser Vorgang ist dem Einkauf in einem Internetshop nachempfunden.

Auswahl und Patenschafterwerb

Auf der SeitePfeifen zu Auswahlsind alle zur Verfügung stehenden Pfeifen, nach Registern und Preiskategorien geordnet, in tabellarischer Form aufgelistet.
Durch Klicken auf die Registernamen gelangen Sie zu Darstellung der Pfeifen eines Registers. Die Preisangaben und Informationen zum Klangcharakter erscheinen, wenn Sie das Pfeifensymbol mit der Maus überfahren.
Durch Klicken auf die Pfeifensymbole können Sie Ihre Auswahl treffen.
Die so zusammengestellte Pfeifenauswahl können Sie auf der Seite Pfeifenkorb betrachten bzw. aktualisieren. Durch Klick auf den Button “zur Kasse gehen” gelangen Sie zur Seite Patenschaft erwerben“, auf der Sie uns Ihre Daten mitteilen und die Art der Bezahlung festlegen können.

Wie in einem herkömmlichen Onlineshop können Sie hier auch beim Patenschafterwerb ein “Benutzerkonto” erstellen. In diesen Fall  können Sie auf der Seite Mein Patenkonto  Ihre Daten bzw. bereits erworbene Patenschaften verwalten.

Die Orgeln

Die Orgel soll das klingende Abbild einer ganzen Gemeinde werden, eine Gemeinschaft aus starken und zarten, gewichtigen und schlanken, lauten und leisen Stimmen. Jede Pfeife wird das Ihre zur gewaltigen Klangfülle dieser „Königin der Instrumente“ beitragen.

Die neue Schuke-Orgel in der Pauluskirche orientiert sich am Klang der französischen Orgeln im Stil Aristide Cavaillé-Colls aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Daher tragen die Register französische Bezeichnungen. Diese enthalten häufig außer der Klangfarbe auch eine Angabe zur Pfeifenlänge des tiefsten Tons.

Die Barock-Orgel orientiert sich am Klangbild mitteldeutscher Orgeln des Hochbarocks.Sie ist kein historischer Nachbau eines bestimmten Instrumentes, sondern nimmt in ihrem Aufbau, ihren Mensuren und Spieltraktur Bezug auf von J.S.Bach sehr geschätzte Orgelbauer wie H.A.Contius oder H.Trost.

Die Pfeifen

Mehr als 2000 Pfeifen unterschiedlicher Bauart und Größe stehen zur Verfügung. Nur wenige sieht man von außen. Der Tonumfang des Instruments reicht vom tiefen „Groß C“ bis zum hohen „a³“. Die Pfeifenlänge, die die Tonhöhe bestimmt, wird in Fuß (’) gemessen (1’ = ca. 30 cm). Die größten Pfeifen (32’) werden über 9 m lang sein, die kleinsten nur wenige Millimeter. Viele Orgelpfeifen werden aus Metall, andere aus Holz gebaut. Sie sind zylindrisch, konisch, offen oder gedeckt, haben schnarrende Zungenstimmen oder einen zarten Streicherklang.

Die Hauptstimmen der Orgel:

- Die Prinzipale (Montre)

Sie sind das klangliche Rückgrat der Orgel. Sie sind aus glänzendem Zinn gegossen und zählen zu den wertvollsten Pfeifen. Ihr Klang ist rund, tragfähig und warm. Ihre Verwandten, die Oktaven (Prestant 4′, Doublette 2′, Octavin 2′), stehen hinter ihnen und benötigen – je nach Tonlage – die halbe oder viertel Länge .

- Die Fundamentklänge

Wenn der Orgelklang fühlbar wird, dann sind meist die 32-Fuß-Pfeifen im Spiel (Soubasse 32′). Aber auch die tiefen 16′-Stimmen in Manual und Pedal können satte und durchaus ‚düstere’ Klänge erzeugen (Bourdon 16′, Contrabasse 16′, Subbass 16′).

- Die Instrumente: Posaune, Trompete, Flöte, Streicher…

Zu allen Zeiten haben die Orgelbauer versucht, den Klang anderer Instrumente nachzuahmen. So gibt es zahlreiche Register, die den Namen eines Instrumentes tragen: Trompete (Trompette), Posaune (Bombarde), Fagott, Oboe (Hautbois), Traversflöte (Flûte), sogar Streichinstrumente wie die Viole d’amour.

 – Die Sanften:

Während die anderen Pfeifen oben offen sind, haben diese einen Deckel. Das macht ihren Klang sanft und leise. Sie sind für die leisen Passagen geeignet, insbesondere für solistische Begleitungen. Sie heißen Bourdon oder Gedeckt (Manual) und Soubasse (Pedal).

 – Die “Farbigen” (Aliquotstimmen):

Die Organistin oder der Organist spielt ein C, es erklingt aber ein E. Auf der Orgel ist das sehr gut möglich. In manchen Registern erklingen andere Töne als die, die den Tasten entsprechen. Dadurch erhält das Zusammenspiel mehrerer Register einzigartige Klangfarben. Der Name des Registers bezeichnet das jeweils erklingende Intervall: Quinte oder Nasard, Terz oder Tierce.

- “Fünf auf einen Streich”: Mixtur (Fourniture oder auch Plein Jeu)

In diesem Register können auf einem einzigen Ton bis zu fünf kleine Pfeifen erklingen.Solche Mixturen sind die Glanzlichter des Orgelklangs. Sie bilden dessen leuchtende Krone und verleihen dem Instrument einen festlichen Charakter.

Sie haben die Wahl!

Unter den mehr als 2000 Pfeifen können Sie diejenige(n) wählen, mit der oder denen Sie die Orgel und so auch die Pauluskirche in unverwechselbarer Weise prägen möchten.

Vielleicht sagt Ihnen ein bestimmter markanter Ton zu. Vielleicht können Sie mit zwei Pfeifen ihre Initialen oder die eines Familienmitglieds musikalisch klingen lassen. Oder Sie wählen einen Dreiklang, eine Tonleiter oder ein ganzes Register. Sie können aber auch lediglich die Preiskategorie bestimmen und wir machen Ihnen einen Vorschlag für Ihre Orgelpfeife(n).

Eine Pfeifenpatenschaft eignet sich auch hervorragend als originelles und vor allem beständiges Geschenk!

Alle Pfeifenpatinnen und -paten werden – soweit gewünscht – in ein Patenschaftsbuch eingetragen und erhalten eine persönliche Patenschaftsurkunde.

Die Preiskategorien

Die Preiskategorien der Patenschaften richten sich hauptsächlich nach der Tonlage der Register, also nach der Größe der Pfeifen (C-H, c-h, c’-h’, c”-h” oder c³-a³) und nach ihrem Standort : von außen sichtbare Prospektpfeifen (Montre 8′ bzw. Prinzipal 8′) oder im Inneren der Orgel befindliche.

Sollte(n) die Patenschaft(en) über Ihre “Wunschpfeife(n)” schon vergeben sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: wir helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung!

Alle Patenschaften und sonstige Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.

Auch in unserem Druckprospekt können Sie sich einen Überblick über die Preiskategorien verschaffen und erhalten so alle Informationen auf einen Blick. Auf Wunsch schicken wir Ihnen ein Exemplar zu.

Ihre Adresse für zusendung des Druckprospekts
  1. (required)
  2. (required)
  3. (email required)
  4. (required)
  5. (required)
  6. (required)
  7. (required)
 

cforms contact form by delicious:days

 

Sie haben Fragen?

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl oder informieren anderweitig!

Rufen Sie uns an: 030 809 832 25

oder schreiben Sie uns unter: orgelbauverein@paulusorgel.de